Brandanschlag auf das Mahngericht in Berlin Wedding

video in – In der Nacht zum Mittwoch, zündeten Unbekannte einen Brandsatz am Eingang des Mahngerichts, in der Schönstedtstraße im Wedding. Ein Zeuge hatte den Brand bemerkt und alarmierte die Feuerwehr. Die Eingangstür aus Holz fing Feuer, sie muss ausgetasucht werden. Rauchgase schwärzten die Hauswand bis in das Obergeschoß des Hauses. Verletzt wurde niemand.

Einen Tag später kursierte im Internet ein Bekennerschreiben einer Gruppe mit dem Namen „Revolutionäre Aktionszellen“. Das Schreiben wird für authentisch gehalten, da Details erwähnt werden, die nur den Tätern bekannt sein konnten. Auch für einen zweiten, zeitnah durchgeführten Brandanschlag auf die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, übernahm die Gruppe die Verantwortung.

Weitere Anschläge

Am Freitag gegen 3 Uhr entdeckten Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma  eingeworfene Scheiben einer Bankfiliale am Kurfürstendamm. In der Nacht zum Donnerstag hatten Unbekannte das Haus der Witschaft in Mitte und ein Jobcenter in Neukölln mit Farbbeuteln und Steinen beworfen. Im Prenzlauer Berg wurde ein „Smart“ der Deutschen Bahn angezündet. Dabei wurden durch die starke Hitzeentwicklung sieben weitere Fahrzeuge beschädigt.
Für Berlin sind die Anschlagszahlen, im Vorfeld der Auseinandersetzungen um den 1. Mai, in diesem Jahr, eher gering einzuschätzen. Im Jahr 2009, gab es schon zwei Wochen vorher deutlich mehr Beschädigungen als heute, zwei Tage vor den Erste-Mai-Demonstrationen.

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