Ab Mittwoch nun auch Maskenpflicht in Berliner Geschäften

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Seit Montag gilt bereits eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr. Als letztes Bundesland hatte sich Berlin bisher gegen das Tragen einer Maske in Geschäften ausgesprochen. Jetzt wurde am Dienstag in einer Senatssitzung entschieden sich der deutschlandweiten Regelung anzuschließen.

Schon ab Mittwoch gilt nun in Einzelhandelsgeschäften Maskenpflicht. Zum Schutz der Arbeitnehmer, aber auch um den teils beengten Räumlichkeiten in kleineren Geschäften Rechnung zu tragen. Kinder bis 6 Jahre und gesundheitlich Gehandikapte sind von der Maskenpflicht befreit.

Mittlerweile werden in etlichen Läden und Automaten Mund- und Nase-Schutzmasken angeboten. Zu Engpässen sollte es eigentlich nicht kommen behaupten die Befürworter. Das es durch die gesteigerte Nachfrage zu Engpässen kommen könnte, ähnlich wie die wochenlangen Schwierigkeiten mit der Nachlieferung von Klopapier ist denkbar, ebenso wie unverhältnismäßige Preissteigerungen. Für Menschen, die sich keine Maske besorgen können, halten die Berliner Rathäuser spätestens ab Donnerstag 140 000 Stoffmasken bereit. Die werden kostenlos ohne Prüfung einer Bedürftigkeit abgegeben.

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Auf dem U-Bahnhof Turmstraße kann man wiederverwendbare Stoffmasken für einen Stückpreis von 5,20 Euro erwerben.

 

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