Abu Bakr al Bagdadi von US-Militärs getötet

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US Präsident Donald Trump teilte um 14.30 MEZ in einer Pressekonferenz mit, das bei einem Angriff des US-Miliär der Chef der Miliz „Islamischer Staat“ (IS) Abu Bakr Al-Bagdadi getötet worden sei. „Er starb wie ein Hund, wie ein Feigling“, erklärte er den anwesenden Pressevertretern. Angegriffen wurde mit Geschützfeuer aus acht Hubschraubern. Nach 70 Minuten Flugzeit flogen die über teils feindlichem Gebiet schnell und im Tiefflug an. Zwei Kämpfer seien mit erhobenen Händen aus dem Haus herausgekommen und hätten sich ergeben.

Trümmerhaufen US angriff

Nur noch ein Haufen Schutt und Asche blieb nach dem heftigen Luftschlag übrig

Al-Bagdadi sei mit drei Kindern in einen Tunnel geflüchtet und habe dort einen Sprengstoffgürtel gezündet. Viele seiner Anhänger seien bei der Militäraktion getötet worden. Eigene Verluste habe es nicht gegeben. Die Russen habe man unmittelbar nach der Aktion umfassend informiert, so Trump. Sie hätten sich positiv geäußert. Seit einigen Monaten hätten sie mit Hilfe von Geheimdiensten seine ständig wechselnden Wohnorte im Visier gehabt. „Wir wussten, dass er sich dort aufhielt. Wir sind uns zwar nicht hunderprozentig sicher gewesen, aber wir dachten er müsste dort sein.“ Elf dort vorgefundene Kinder seien in vertrauensvolle Hände übergeben worden.

gesprengter tunnel

Womöglich der zerstörte Tunnel

Das US-Magazin „Newsweek“ berichtete zuvor, dass sich Al-Bagdadi nach einem kurzen Gefecht in Anwesenheit von Familienmitgliedern mit einem Sprengstoffgürtel selbst in die Luft gesprengt haben soll.  Der Militäreinsatz war laut „Neewsweek “ in der Provinz Idlib, eine der letzten Islamisten-Hochburgen im Nordwesten Syriens, nahe der türkischen Grenze. Al Bagdadi soll bereits mehrfach für Tod erklärt worden sein. Er galt als meist gesuchter Terrorist der Welt. Auf ihn war ein Kopfgeld von 25 Millionen Dollar ausgesetzt.

Wissensstand von 27.10.19 14:30

-> das Video zur Pressekonferenz

https://www.pscp.tv/RT_com/1rmxPXbpAkDxN

 

 

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