Auf der Friedrichstraße zwitscherten die Vögel

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Auf der viel befahrenen Berliner Friedrichstraße war es plötzlich so leise, dass Vogelgezwitscher hörbar wurde. Dazu hatten am Sonntag Aktivist*innen die Hauptverkehrsstraße ab der Ecke Taubenstraße für den Autoverkehr sperren lassen. Mit abgespielten Vogelstimmen hielten Menschen inne und erlebten für kurze Zeit die Vision, dass Vögel wieder den Klang der Straße erzeugten. Hufgetrappel von zufällig vorbeiziehenden Kutscherpferden gesellten sich dazu. Auf dem verkehrsberuhigten Teilstück luden Performer zur „Demovison  – Autofrei Berlin“ ein. Platz nehmen, sich unterhalten, Spiele spielen und Musik hören.

Die Aktion solle ein Anreiz dazu sein, darüber nachzudenken, dass Autos sehr viel öffentlichen Raum wegnehmen „und wir den auch anders nutzen können“, erklärte ein Performer. Das reduziert nicht nur Lärm und Stress, es tut auch der Atemluft gut.

Platz genommen hatte auch ein älteres Paar. Sie kamen zufällig vorbei, wollten die Situation genießen und beteuerten ihre Solidarität. Begeistert auch eine ältere Dame. „Ich wohne hier gleich um die Ecke“, sagt sie und lehnt sich entspannt zurück, schaut in den Himmel und strahlt: „Ach wie wunderschön. Eine ganz andere Perspektive.“

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Das STEGREIF.orchester
Mit dabei Juri de Marco , Maria ReichHelena Weinstock-MontagFranzi AllerBertram Bu in verkleinerter Besetzung!

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