Demo Weddinger Walpurgisnacht 2013 gegen Rasissmus und Vertreibung

Walpurgisnacht 2012 Berlin Wedding

Fronttransparent auf der Walpurgisnacht-Demo in Berlin Wedding 2012

 

Gegen Rassismus und Soziale Ausgrenzung richtet sich die diesjährige Veranstaltung zur Weddinger Walpurgisnacht. In ihrem Aufruf stellen die Veranstalter Zusammenhänge zwischen Rassismus und Gentrifizierung her. „Menschen, die als abweichend von irgendeinem Muster angesehen werden, geraten ohne Vorwarnung auf Straßen und Bahnhöfen in “verdachtsunabhängige Kontrollen” und werden Stück für Stück entrechtet. Anlass kann die äußere Erscheinung, die Kleidung oder die Bewegungsart sein.“

Wie man die unerwünschten Menschen aus den zur Gentrifizierung neu fokussierten Bezirken los wird, um Platz zu schaffen für einkommensstärkere Mieter und solche, die mit Wohn- und Mieteigentum Geld verdienen, beschreibt das Bündnis: „Ganz einfach: man bedient sich rassistischer Propaganda. So tut es bei jeder Gelegenheit der rechtspopulistische Bürgermeister Neuköllns, Heinz Buschkoswky (SPD), und ist sich nicht zu schade, darüber ein Buch zu schreiben. Parallel dazu steigen die Mieten einfach wegen der gesetzlichen Möglichkeit dazu und werden Zwangsumzüge durchgesetzt.“ Welch aggressive Abwehr aber auch menschliches Leid mittlerweile im Prozess gegen Vertreibung und Erniedrigung zu beobachten ist, zeigen die Presseberichte der letzten Wochen deutlich.

Zum Aufruf der Veranstalter: http://walpurgisnacht.blogsport.eu/aufruf/ 

SKK distanziert sich hiermit ausdrücklich von eventuellen Aufrufen zur Gewalt auf der verlinkten Seite. SKK hält es aber für wichtig, Informationen über die Motive und Themen des Veranstalters bekannt zu geben.

Die Demoroute:

Wedding 30.04

Kurz zur näheren Erklärung für Ortsfremde:
Treffpunkt Gesundbrunnen als gut erreichbarer Bahnhof/ Badstraße: eine der Haupteinkaufsstraßen im Wedding/ Buttmannstraße: Immer wieder im Focus der Presse als Hort von Migrantischer Kriminalität diskriminiert, oder ehemaliger Hausbesetzer/ Pankstraße: Polzeirevier Abschnitt 35/ Kiez um Bornemannstraße: ehemaliger Roter Wedding/ Scheerer Straße: Antikapitalistisches Wohnprojekt/ Adolfstraße: Quartiersmanagement/ Gerichtstraße: Kunst-und Kulturprojekte (von Räumung bedroht) Müllerstraße: Geschäftsstraße/ rund um den Leopoldplatz: im Prozess millionenschwerer Aufwertung (jahrelange Versuche von Vertreibung der Menschen, die gerne mal einen trinken und kein Geld mehr haben, in die Kneipe zu gehen. Mittlerweile wurde durch die Aktivitäten der Bügerplattform „Wir sind da“ ein gemeinsam akzeptierter Platz für die Bewohner hergerichtet), und ab in die U-Bahn Seestraße.

Mehr zum Thema:

Das war die Demo zur Walpurgisnacht in Wedding 2013

 

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