Der ‪#‎Flugzeugabsturz‬ der ‪#‎Germanwings‬ wurde vorsätzlich herbeigeführt

IMG_835426. März 15 14h15 – Die Staatsanwaltschaft gab bei einer Pressekonferenz in Marseilles am Nachmittag bekannt, dass es sich bei dem Absturz um zwei vorsätzliche Vorgänge handelte. Der 28-Jährige Co-Pilot Andreas L. habe dabei vorsätzlich den Sinkflug der Maschine ausgelöst und ebenfalls vorsätzlich seinem Kollegen den Eintritt zum Cockpit verweigert.

Staatsanwalt Brice Robin stellte den Verlauf der bisher bekannten Ereignisse dar: 

Zwischen den beiden Piloten gab es zuvor eine sachliche, freundliche ganz normale Unterhaltung. Auf dem Stimmenrekorder wurden Geräusche festgestellt, die darauf hindeuten, dass der Pilot das Cockpit verließ. Kurz danach schaltete Der Co-Pilot den Auto-Piloten ab und legte einen Schalter um, der den Sinkflug einleitete. Auf mehrere Ansprachen der Flugsicherung und auf das zunehmend heftiger werdende Klopfen des Kollegen reagierte er nicht mehr. Auch auf den technisch ausgelösten Alarm, der eine gefährliche Flughöhenänderung signalisiert, gab es keine Reaktion. Auf dem Rekorder ist bis zum Aufschlag des Flugzeuges nur ein gleichmäßiges Atmen zu hören. Andreas L. sprach bis zum Absturz des Fliegers kein Wort mehr.

Was bisher über den Co-Piloten bekannt ist

Andreas L. ist nicht auffällig geworden in irgendeine Richtung. Er ist bekannt als Flugliebhaber und seit dem sechzehnten Lebensjahr in einem Flugverein etabliert. Dort machte er auch seinen Segelflugschein. Der junge Deutsche kommt aus Niederelbert/Montabaur, ein Ort mit ca. 1700 Einwohnern im Norden von Rheinland Pfalz im Westerwaldkreis. Er hatte 2008 mit einer mehrmonatigen Unterbrechung seine Ausbildung absolviert und war seit September 2013 bei der Lufthansa beschäftigt. Auf dem Airbus werden ihm 600 Flugstunden bescheinigt. Damit sei er in der Lage das Flugzeug alleine zu fliegen.

2 Kommentare to “Der ‪#‎Flugzeugabsturz‬ der ‪#‎Germanwings‬ wurde vorsätzlich herbeigeführt”

  1. Was ist mit Justitia los? Hat sie ihre Augenbinde verloren? Oder gar mutwillig abgelegt, um v o r einem ordentlichen gerichtlichen Verfahren sich einen SCHULDIGEN AUSZUGUCKEN und ihn Presse und dem gesunden Volksempfin- den zum großen VORVERURTEILUNGS-SCHLACHTFESTfreizugeben??? Oder habe ich nicht mitbekommen, daß nach üblichen juristischen Procedere in einem rechtskräftigen Urteil festgestellt worden – der Co-Pilot hat vorsätzlich schuldhaft den Absturz der Maschine und damit den Tod aller Insassen herbeigeführt??? Falls ja, so entschuldige ich mich; falls nicht, so war ich Nichtjurist im Glauben, bis zum rechtskräftigen URTEIL sei der NAME des BESCHULDIG- TEN SAKROSANKT – hat sich daran etwas geändert??? Mögen in diesem Fall die ERMITTLUNGEN noch so eindeutig sein, ein URTEIL ERSETZEN SIE NICHT…

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    • Ich glaube wir haben es hier nicht mit Gesamt-Justicia zu tun, eher mit dem Teilbereich von Staatsanwaltlichkeit. Sie ist ja die Vertreterin der Anklage, die auch in diesem sinne ermittelt und darf Behauptungen aufstellen, die schuldig sprechen. Ich würde diese Aussagen auch in diesem Sinne bewerten und nicht als Gerichtsurteil. Ich bin allerdings sehr irritiert von der schnellen und schroffen Offenheit in dem Verfahren und frage mich, ob das eine typisch französische Umgehensweise ist, die ich in dieser Art von deutschen Staatsanwälten nicht gewohnt bin.

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