Großbrand von Lagerhallen in Tegel

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Schon von weitem zu sehen hier von der Kreuzung am U-Bahnhof Seestraße.

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Neugierige aus der benachbarten Kleingartenkolonie an der Flohrstraße beobachteten das Geschehen

Eine tiefschwarze Rauchsäule türmte sich gestern in den Tegeler Himmel. Gegen 15.00 Uhr hatten sich in einer Lagerhalle auf dem Gewerbegebiet Flohr-/Otisstraße Holzpaletten und Mobiliar entzündet. In Windeseile griff das Feuer auf sechs weitere Hallen über, drei davon brannten vollständig ab. Verletzt wurde zum Glück niemand. In den Gebäuden explodierten etliche Gasflaschen und erzeugten dabei hohe Stichflammen. Besonders gefährlich: in unmittelbarer Nähe befand sich ein großer Stickstofftank der Fa. Linde. Ein Übergreifen der Flammen konnte dort und auch auf zahlreich vor den brennenden Hallen abgestellte Fahrzeuge verhindert werden.

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Laut Polizeimeldung war insgesamt eine Fläche von circa 15.000 m² und dadurch auch eine Vielzahl von Firmen betroffen. Der Brandort war aus Sicherheitsgründen unter Angabe von brennbarem Gefahrengut großräumig abgesperrt. Auch die A 111 war gesperrt. Es kam im gesamten Bezirk zu zahlreichen Verkehrsstaus. Die Löscharbeiten der Berliner Feuerwehr, die sich rund um das Gebiet aufstellten, dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Die genaue Brandursache ist noch nicht bekannt.

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Gefährlich nahe an den brennenden Lagerhallen ein Stickstofftank

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veröffentlicht 11. Mai 2020

Eine detaillierte Beschreibung des Einsatzes der Berliner Feuerwehr finden sie hier ->

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Foto: Feuerwehr Berlin

Auszüge aus der Einsatzbeschreibung der Feuerwehr Berlin 

Zum Höhepunkt des Einsatzes waren über 200 Einsatzkräfte zeitgleich vor Ort tätig.

Insgesamt waren damit bisher über 300 Einsatzkräfte der Feuerwehren und der Hilforganisationen an diesem aussergewöhnlichen Einsatz beteiligt.

An dieser Stelle muss unbedingt die sehr gute Zusammenarbeit aller am Einsatz beteiligten Kräfte und Institutionen erwähnt werden, die zum Erfolg des Einsatzes beigetragen haben! Dazu zählen neben den bereits erwähnten Kräften auch rund 80 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren.

 

 

 

 

 

 

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