Hoeneß geht direkt in den Knast – Der Abschiedsbrief

Uli Hoeneß verzicht auf Revision - direkt in den Knast - AbschiedsbriefMit einer Erklärung wandte sich Uli Hoeneß an die Presse. Darin bedankt er sich bei seinem Verein Bayern München und teilte mit, von allen Posten zurückzutreten. Die Steuerhinterziehung beschreibt er „als den größten Fehler seines Lebens“.

Ursprünglich hatte die Verteidigung unmittelbar nach der Verurteilung verlauten lassen, dass sie in die Revision gehen wolle. Selbst die unerschütterliche Gerichtssprecherin Angela Titz, wollte es nicht recht glauben. Sie hatte deutliche Regungen der Verwunderung gezeigt. Eine Revision hätte Zeit bereitgestellt, genauer in die Ermittlungen einzusteigen. Die jetzige Schätzung der Steuerschuld, die nur auf Grund einer von Hoeneß vom Gericht munierten Verzögerungstaktik eilig vom Amt aus 52.000 Dokumenten zusammengestellt werden musste, hätte sich damit noch einmal deutlich erhöht. Für eine korrekte Selbstanzeige hätte es bedurft, glaubhaft zu erklären, woher eigentlich das Spielgeld gekommen sei. Diese Frage wurde in dem eilig durchgezogenen Gerichtsverfahren nicht geklärt, wie ein Sternreporter bedauernd äußerte. Letztendlich hätte er sich vor dem Bundesgericht in Karlsruhe wiedergefunden, deren Grenze für einen Knastfreien Ausgang eines Steurhinterziehungsverfahrens, schon einmal bei einer Million festgelegt wurde.

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