Jetzt wird`s teurer – der neue Bußgeldkatalog im Straßenverkehr gilt ab heute

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Heute Nachmittag. Die Polizei fährt langsam Streife

Mit einer deutlichen Erhöhung von Bußgeldern wird ab heute Verkehrssündern in die Geldbörse gegriffen. Schneller als bisher gibt es bei Verstößen Einträge in das Fahreignungsregister in Flensburg, ein Fahrverbot bei überhöhter Geschwindigkeit fällt ebenfals recht zügig  an. Wer es zu eilig hatte verliert promt seinen Führerschein.

Was nun zu zahlen ist bei den beliebtesten Verkehrsverstößen im Soldiner Kiez

Die unerlaubte Nutzung von Gehwegen, linksseitig angelegten Radwegen und Seitenstreifen wird mit bis zu 100 Euro Geldbuße geahndet. (bisher 25 Euro)

Auf Schutzstreifen für Fahrradfahrer am Straßenrand darf nicht mehr gehalten werden – sonst drohen bis zu 100 Euro Strafe und ein Punkt.

Handynutzung beim Fahren bis zu 200 Euro, 1 Monat Fahrverbot und 2 Punkte in Flensburg

Wer Fahrräder überholt, muss im Ort künftig mindestens 1,5 Meter Abstand halten, außerorts 2 Meter – bisher war lediglich ein „ausreichender Seitenabstand“ vorgeschrieben.

Wer sein Auto an einer unübersichtlichen Stelle parkt, zahlt 35 statt 15 Euro. Die Kosten für das Parken in einer Feuerwehrzufahrt steigen von 35 auf 55 Euro. Bei Behinderung von Einsatz – beziehungsweise Rettungsfahrzeugen, erhöht sich das Bußgeld auf 100 Euro und gibt es einen Punkt.

Das Parken oder Anhalten in zweiter Reihe wird nun mit mindestens 55 Euro geahndet.

Das Verursachen von unnötigem Lärm und Abgas, zum Beispiel beim Motor aufheulen lassen, sowie das unnütze Hin- und Herfahren kann bis zu 100 Euro kosten.

Das unzulässige Abstellen von Fahrzeugen auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz sowie auf für E- und Carsharing-Fahrzeugen vorgesehenen Parkplätzen kostet 55 Euro.

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Dieser Falschparker hatte letzte Woche noch Glück. Statt wie damals 25 Euro hätte er jetzt 100 Euro blechen müssen und einen Punkt kassiert

Überschreitung eines Tempolimits wird jetzt deutlich härter bestraft als zuvor 

Ab 21 km/h zu viel ist der Führerschein weg.
Wer inner- und außerorts mit 16 km/h zu schnell unterwegs ist, muss jetzt mit einem Punkt rechnen. Dazu ein Bußgeld von 70 Euro (innerorts) sowie 60 Euro außerhalb geschlossener Ortschaften.

Bei innerörtlicher Überschreitung um 21 km/h gibt es jetzt weitreichendere Konsequenzen als bisher. Bußgeld in Höhe von 80 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Außerorts greifen diese Strafen (95 Euro, Fahrverbot für einen Monat) ab einer Limitübertretung von 26 km/h.

Wer im Stau unerlaubt durch eine Rettungsgasse für Einsatzfahrzeuge fährt, kann dann mit bis zu 320 Euro Strafe, einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten im Fahreignungsregister, also in „Flensburg“, bestraft werden

Das Nutzen einer Blitzer-App während der Fahrt kostet 75 Euro plus Punkt im Fahreignungsregister.

Der gesamte Bußgeldkatalog, welche Anzahl von Punkten man nicht überschreiten sollte, aber auch, wie man ein zu hohes Punktekonto abbauen kann, wird hier beschrieben ->

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Durch die neuen Verordnungen sollen speziell Fahrradfahrer besser geschützt werden

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