Letzter Tag der gezielten Kontrollaktion gegen verkehrswidriges Halten und Parken.

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Der Fahrer des geparkten PKW in der Prinzenallee hatte Glück. Das eingeschaltete Blaulicht mahnte ihn zur Eile. Weil er schnell reagierte gab es kein Verwarnungsgeld.

Heute am 9. November ist der letzte Tag der fünftägigen Schwerpunktkontrollen gezielt gegen verkehrswidriges Halten und Parken.

In einer gemeinsamen Verkehrsaktion von Polizei, Ordnungsämtern und BVG wurden stadtweit eine Vielzahl von Straßen ausgesucht, in denen Busspuren, Radwege und –schutzstreifen besonders häufig von Kraftfahrzeugen blockiert werden. Wie bei uns tagtäglich in der Prinzenalle und Badstraße zu beobachten, wird dabei rücksichtslos in zweiter Reihe gehalten und geparkt.

„Ohne sich die gefährlichen Folgen insbesondere für Radfahrende bewusst zu machen, bewerten Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer ihr Fehlverhalten häufig lediglich als Kavaliersdelikt und relativieren es mit der Begründung, man habe ja nur kurzfristig geparkt“, berichtet die Polizei.

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Hier zwängen sich in der Prinzenallee Radler am geparkten Wagen rechts vorbei.

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Gefährlich: Ein anderer Radler wich vor dem Falschparker auf der Fahrradspur in den schnellen Fließverkehr aus. Der PKW-Fahrer links war aufmerksam und bremste zum Glück rechtzeitig.

Das sagt die Statistik: Im gesamten vergangenen Jahr wurden 37.487 Halt- und Parkverstöße auf Radschutzstreifen und Radwegen, 33.122 Verstöße auf Busspuren und 58.118 Verstöße in zweiter Reihe zur Anzeige gebracht.

Bei einer vergleichbar fünftägigen Verkehrssicherheitsaktion im Frühjahr diesen Jahres wurden 4.093 Verstöße festgestellt und geahndet. In 315 Fällen mussten Kraftfahrzeuge kostenpflichtig umgesetzt werden, da kein Verantwortlicher kurzfristig erschien.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass auf Radwegen und Busspuren sowie in zweiter Reihe weder kurzfristig gehalten noch geparkt werden darf. Auch auf markierten Radschutzstreifen auf der Fahrbahn darf nicht geparkt werden. Verstöße werden mit einem Verwarnungsgeld von 10 bis 35 Euro geahndet, bis zu 369 Euro kostet die Umsetzung eines Fahrzeuges.

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