Malen gegen Verdrängung – Protest vor dem Eckhaus in der Koloniestraße

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Diese Transparente mussten entfernt werden

Die Mieter*Innen im Wohnhaus Koloniestraße 13 / Osloer Straße 93 fürchten um ihren bezahlbaren Wohnraum, denn die Häuser wurden an einen vermutlich großen Investor verkauft. Der scheint gerne im Dunkeln zu bleiben, denn vorgestellt hat sich die Firma mit ihren Anhängseln bisher noch nicht.

Stattdessen machten sich ordnungshütende Beamten bekannt und forderten, die am Zaun der Grundstücke befestigten Transparente  abzunehmen. Nach Infos auf dem hauseigenen Twitterkanal sei das wohl auch geschehen. Also gerade noch rechtzeitig aufgetaucht, können wir hier die ursprüngliche Ansicht zur Veröffentlichung bereitstellen und ein paar Forderungen der Mieter*innen bildlich dokumentieren.

Aufgerufen zum Protest wird für den 10. Juni um 18.00 Uhr vor dem Haus zur Aktion „Malen gegen Verdrängung“. Eigentlich eine gute Idee in alter Tradition die Fertigung analoger Protestschilder weiterhin zu pflegen und sich dabei über weitere Schritte auszutauschen. Vielleicht taucht ja als Resultat das eine oder andere Transparent an anderen geduldeten Hauswänden auf.

Der Soldiner Kiez Kurier wird zusammen mit der Reporterin Sandy vor Ort sein und über die Aktion berichten.

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Der Gebäudekomplex mit 33 Wohnungen in denen ca. 100 Menschen wohnen.

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3 Gewerbetreibende, darunter der alteingesessene Copyshop sind dort angesiedelt

Angehängt ist auch die ausführliche Presseerklärung der Beteiligten. Die aktuellen Infos zum Geschehen rund um die „osko.bleibt“ finden sich -> hier auf Twitter. 

 

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Osko bleibt

#OsKo_bleibt #Osloer93 #Osloer93a #Wedding65 #Vorkaufsrecht #Mietenwahnsinn

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