Polizei-Bilanz: 7515 Halt- und Parkverstöße zur Anzeige gebracht

 

Verkehrswidriges Halten und Parken (2)

Die Badstraße gehört zu den 406 besonders belasteten Straßenzügen

Während bei einer vergleichbaren fünftägigen Verkehrssicherheitsaktion im Frühjahr 4.093 Halt- und Parkverstöße geahndet und 315 Kraftfahrzeuge kostenpflichtig umgesetzt wurden, gab es bei der Aktion vor einer Woche einen deutlichen Anstieg der Zahlen. Zur Anzeige gebracht wurden 7515 Halt- und Parkverstöße, in 370 Fällen wurden Kraftfahrzeuge kostenpflichtig umgesetzt.

Die Steigerung der angezeigten Delikte ergaben sich auch aus der Tatsache, dass  erstmals die Ordnungsämter in den Bezirken Spandau, Reinickendorf, Lichtenberg, Treptow-Köpenick und Steglitz-Zehlendorf teilnahmen. In circa 406 besonders belasteten Straßenzügen wurde stadtweit Ausschau gehalten. Bei uns wird die Badstraße häufig mit parkenden Autos in zweiter Reihe zugestellt. Auf dem Radschutzstreifen in der  Prinzenallee wird ebenfalls häufig gehalten.

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Auch Busspurbetreuer der BVG nahmen an der gemeinschaftlich geführten Aktion teil. Hier an der Haltestelle Prinzenallee Ecke Badstraße

Im gesamten vergangenen Jahr wurden 37.487 Halt- und Parkverstöße auf Radschutzstreifen und Radwegen, 33.122 Verstöße auf Busspuren und 58.118 Verstöße in zweiter Reihe zur Anzeige gebracht.

„Selbstverständlich werden alle Beteiligten auch nach Abschluss dieser Aktion Busspuren, Radstreifen und Fahrzeuge in zweiter Reihe im Auge behalten“, berichtet die Polizei. Denn: „Erneut zeigte sich, dass allein die sichtbare Präsenz uniformierter Überwachungskräfte den Effekt hat, dass Fahrzeuge schnell entfernt werden, leider genauso schnell sind diese aber auch wieder blockiert, wenn die Streifen außer Sichtweite sind.“

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