Rauchgase schlagen zurück

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Zu Hilfe eilten heute Nachmittag drei Schornsteinfeger in die Soldiner Straße. Einer von ihnen holte schnell noch seinen Kehrbesen. Den bekam ein Feuerwehrmann und kletterte damit auf`s Dach des mehrgeschossigen Wohnhauses. Zusammen mit dem Schornsteinfegermeister versenkten sie die schwere Kugel in einen Kamin und stellten fest: „Plötzlich ging es nicht mehr weiter.“ Der Schornstein war dicht. „Das sind alte Aufbauten, da kann sich im Laufe der Jahre etwas lösen z.B. ein Mauerstein. Wenn der verrutscht verkleinert sich der notwendige Querschnitt, der für einen reibungslosen Abzug der Rauchgase berechnet wurde.“

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„Kritisch sind auch solche Hochdruck-Wetterlagen, wie heute“, erklärt der Einsatzleiter der Feuerwehr. Da setzt sich das Klima wie eine Verschlusskappe in den Schornsteinschacht. Dann können die Rauchgase nicht abziehen und drücken durch die Feuerstelle in den Wohnraum zurück. In der Übergangszeit zum Winter, in der die Schornsteine noch nicht regelmäßig befeuert werden, ist es am besten, sie erst einmal mit hochloderndem Material auf Touren zu bringen. „Da eignen sich kleine Holzstücke, die schnell Flammen und Hitze erzeugen am besten.“

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Die Rauchgase, die auf Grund des fehlgeschlagenen Heizvorganges sich im Hausflur ausgebreitet hatten wurden mit Frischluftzufuhr durch ein starkes Gebläse entschärft. Verletzt wurde niemand.

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