Recherche Unfälle Prinzenallee Ecke Osloer Straße Berlin Gesundbrunnen

Verletzte Osloer Straße Prinzenallee (8)Vier Schwerverletzte und eine mit dem Tode ringende Frau sind das traurige Resultat eines Unfalls am 29. Dezember 2018. -> zum Artikel und der Videoreportage

Liste der Veröffentlichungen auf Soldiner Kiez Kurier über Unfälle an der Kreuzung Prinzenallee Ecke Osloer Straße. 

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Mann rast mit Auto in Menschengruppe 29.Dezember 2018

Crash Kreuzung Prinzenallee – 18. OKTOBER 2017

Schwerer Unfall mit mehreren Verletzten Kreuzung Prinzenallee Ecke Osloer Straße – 21. JULI 2017

PKW rammt Tram 12. OKTOBER 2016

Älterer Herr Unfalltod – 4. MÄRZ 2016

Schleudersitz Kreuzung – 1. MÄRZ 2016

Mittagsknall – 21. JANUAR 2016

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schwerverletzte-motorradunfall-osloer-strasse-prinzenallee-berlin-9

ES REICHT! – Schwerer Motorrad-Unfall Kreuzung Osloer Straße Ecke Pinzenallee 25. Mai 2015

Zwei Tramunfälle in der Seestraße und Osloerstraße innerhab von vier Stunden 9.Mai15

Falschabbieger auf Kreuzung gerammt 27.Jan.15 

Schwerer Kreuzungsunfall Prinzenallee Ecke Osloer Straße 12.Okt.14

Erneut schwerer Unfall auf der Kreuzung Osloer Straße Ecke Prinzenalle – Die Kreuzungsbaustelle provoziert schwere Unfälle 10.Okt.14

In 2015 kletterte die Kreuzung in der Berliner Unfallstatistik auf Platz eins der am meisten von Unfällen betroffenen Orte in Berlin. Der Gründe dafür lagen in der Durchführung von Baumaßnahmen im gesamten Kreuzungsbereich und der Schwierigkeit die damit verbundenen Unfallrisiken zu minimieren.

In den warmen Monaten kam es 2015 nicht selten täglich zu Unfällen. An manchen Tagen krachte es sogar zweimal. So sagte die Bedienung der unmittelbar an der Kreuzung befindlichen Gaststätte Präpeleck:“Ich bin froh, dass unser Laden zu macht. Ich schrecke schon bei jedem lauten Geräusch zusammen. Ich bin traumatisiert.“

Lustlos und schlampig – Zuständige Stellen versagten 

Intervention durch Information, Zusendung von Foto- und Videomaterial bei Polizei, Verkehrsüberwachung und zuständiger Senatsstelle brachten keine Aktivitäten hervor, die eine Veränderung bewirkten. Eine vorwarnende Beschilderung, geschwindigkeitsabsenkende Maßnahmen, eine klare Umleitungsausweisung, Blitzautomaten und deutliche Markierungen auf der Fahrbahn zur Verkehrsführung unterblieben. Angesprochenen auf das Missmanagement reichte die Schuldzuweisung an die Falschfahrer aus. Temporär wurden Polizeikontrollen mit Hinweischarakter eingesetzt, die aber an Stellen aufgebaut wurden, die nicht unfallbelastet waren. Die Reaktionen waren in der Summe bestimmt von lustloser Schlampigkeit, sich der deutlich sichtbaren Problematik anzunehmen.

Trotzdem hinreichend bekannt war, dass die vorhandene Baustelle die Unfallzahlen in die Höhe schnellen ließ, und nur eine Verkürzung der Bauzeit die Unfallzahlen auf ein „Normales“ Maß absenken würde, gab es einen 6 Wochen langen Baustopp. Der zeitlich geplante Beginn des nächsten Bauabschnittes wurde nicht vorverlegt. In dem Zeitraum eskalierte die Situation weiter.

Wie es auch anders geht, wenn sich Menschen einsetzen hat die Baustellensituation beim Umbau der Böse-Brücke, nur wenige Straßen entfernt,  gezeigt. Hier hatte eine Bürgerinitiative auf die Gefahren der Umleitungssituation durch mehrere Wohnkieze in Demonstrationen hingewiesen und in beharrlichen Verhandlungen gefordert Sicherheitstechnik einzusetzen. Temporeduzierung, sichtbare, fest installierte Geschwindigkeitsmessungen und ausgeklügelte Warn- und Umleitungsbeschilderung wurden eingesetzt.

lärmdemo Böse Brücke

Demo-Bericht mit Fotoreportage auf Soldiner Kiez Kurier:

Lärmdemo gegen noch mehr Lärm an der Bornholmer-Brücke

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Verlaufeinträge von Treffen und Eingaben zum Thema Unfallvermeidung in den zeiten von Umbaumaßnahmen auf der Kreuzung Prinzenallee / Osloer Straße.

4. Juni 2015 – Wie mit Bauleiter besprochen, wurden heute Nachmittag die restlichen Bauabsperrgitter entfernt. Die Übersichtlichkeit in den für Falschabbieger gefährlichen Querverkehr ist damit auf dem bestmöglichen Stand.

30. Mai 2015 – Berliner Kurier berichtet erneut. Veröffentlicht zugespieltes Video vom Unfall und Zeugenaussage. Auf Video deutlich zu sehen, dass der Falschfahrer aus Richtung Bornholmer Straße kam.

29. Mai 2015 +++ Treffen mit Bauleiter (Kreuzung), Informations- Gedankenaustausch über Unfallvermeidung. Ergebnis: letzte Sichtbehinderung an gefährlichem Kreuzungsunfallort wird nächste Woche abgebaut. +++ Treffen mit Augenzeugen Stefan vom Präpel-Eck, berichtet von seinen Eindrücken, große Hilfsbereitschaft kurz nach Unfall, hat Verletzte angesprochen, danach für ihn Schocksituation. Zwei weitere Augenzeugen befragt. Gäste Präpeleck bestätigen heftige Zunahme von Unfällen, bemängeln zu wenig Aktivität auf der Baustelle. Im Winter drei Monate Baustopp.  +++ Unfall-Video soll falschabbiegen von PKW eindeutig bestätigen +++ Beobachtung Kreuzung: auffällig hohe Ignoranz von Verbotsschildern. z.B. eine Ampelphase 6 Falschabbieger gezählt.

27.Mai 2015 – Redakteurin BZ sagt: Beide Verletzten nicht in Lebensgefahr +++ Bisher war genauer Unfallablauf noch nicht bekannt – heute Augenzeuge gefunden. Polizeiversion wie schon vermutet falsch, Verursacher kam aus Richtung Bornholmer Straße +++ Erste Berichte von BZ und Bild. In Zusammenarbeit mit Berliner Kurier Artikel zur Gefährlichkeit der Kreuzung Osloer Straße/Prinzenallee veröffentlicht +++ zuständige Polizei gesprochen- Verbesserungsvorschläge für kritische Kreuzungssituation durchdacht. Polizei zusätzlich nicht erfreut über die Umleitung des Fahrradweges kurz vor Kreuzungsampel auf den Gehweg.

Eindeutigere Beschilderung (z.B. Unfallschwerpunkt) wegen illegaler Linksabbieger Veränderungen schwierig, Polizei wird nicht immer bei Baustellenplanung mit einbezogen, andere Zuständigkeit +++ Erfolg: Mit Polier von Baustelle gesprochen, die gefährliche sichtbehindernde Baustellen-Absperrung ist abgebaut. Deutliche Absenkung der schweren Unfälle erwartet +++

25. Mai 2015 +++ Schwerer Unfall mit Motorradbeteiligung, zwei Schwerverletzte +++ Mit Unfallanalysten gesprochen. Hingewiesen auf Unfallursache: Baustellenabsperrung verhindert notwendigen Einblick in den Querverkehr. Hinweis gegeben auf sprunghaft angestiegene Unfallzahlen.  Auseinandersetzung schwierig, scheint bei der Feststellung der Schuldperson stehen zu bleiben. Zeugen gesprochen.

Motrorrad Unfallanalyse Ecke Osloer strasse Prinzenallee (1) Motrorrad Unfallanalyse Ecke Osloer strasse Prinzenallee (2)

Motrorrad Unfallanalyse Ecke Osloer strasse Prinzenallee (3)

Maßnahme zur Unfallvermeidung: Hier an der Prinzenallee Ecke Osloerstraße Richtung U-Bahnhof Osloer Straße wird gerade der Baustellenzaun abgebaut, der die Einsicht in den gefährlichen Gegenverkehr verhinderte

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