Sankt-Martins-Umzug im Soldiner Kiez

Sankt martins umzug im soldiner kiez (1)Pfarrer Michael Glatter sprach ein herzliches Willkommen in der vollbesetzten Stephanuskirche zu der diesjährigen Martinsandacht. „Wir danken dir, dass du immer wieder Menschen in die Welt schickst, die bereit sind zu teilen“, sagte er in einem Gebet vor Gläubigen vieler im Kiez vertretenen Glaubensrichtungen. In einem gemeinsamen Eröffnungslied fiel die Textzeile auf: „Jeder soll uns hören, kann sich gern beschweren diese frechen Gören, das ist allerhand.

Die kleinen Weddinger Gören spielten mit einer Aufführung vor dem Altar die Szenen nach, die sich über Jahrhunderte in den Schriften und Köpfen der Menschen als nachahmenswert gehalten hat. Dabei war der Soldat Martin vor einem armen Mann vom Pferd gestiegen und hatte einem frierenden Bettler seinen Mantel geschenkt. Um nahe bei dieser Geschichte zu bleiben, hatte Pfarrer Glatter in diesem Jahr wieder ein Pony mit dabei. Ein kleiner Junge ritt auf ihm an der Spitze des Martinumzugs. Abgesichert von der Polizei ging es die durch die Soldiner Straße, dann an der Panke entlang und über die Badstraße zum Endpunkt Paulskirche. Mit einem wärmenden Feuer, gebackenen Gänsen für die Kinder, Musik von einem Blasorchester und einem Plausch mit vielen Freunden und Bekannten feierten die Anhänger Martins dessen menschlich wärmende Idee.

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