SPD diskutiert in der Kolonistraße öffentlich über Volksentscheid Tempelhofer Feld

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SPD vor Ort im Soldiner Kiez

Die Berliner können am Tag der Europawahl, am 25. Mai auch über die zukünftige Bebauung auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, dem Tempelhofer Feld abstimmen Am Mittwoch, den 21. Mai 2014 ab 17.00 – 20.00 Uhr stellen sich vor dem Cafe La Tortuga in der Koloniestraße  die SPD-Mitglieder Michael Müller, Ralf Wielandt und Ellen Haußdörfer zum Thema Tempelhofer Feld den Fragen der Bürgerinnen und Bürger. Sie werden den Standpunkt der SPD, die sich zusammen mit der CDU für eine Randbebauung des Tempelhofer Feldes ausspricht, vertreten. Die Facebook-Bloggerin und SPD Frau Wen Dula argumentiert: „Meine Antwort dazu ist eindeutig: Wenn wir dort nicht bauen, werden bei uns im Wedding die Meter teurer, denn die Verknappung von Wohnraum führt dazu, dass Marktanbieter Wohnungen teurer anbieten. Also wer den Wohnungsbau dort nicht zulässt, sägt am eigenen Nest.“

Die Initiatoren des Volksentscheides „100% Tempelhof“ fordern mehr Mitspracherecht und lehnen den jetzigen Bebauungsplan ab. 

Die Bürgerinitiative beklagt, dass der Berliner Senat das Tempelhofer Feld ohne echte Beteiligung der Berliner und Berlinerinnen verplant hat. „Über Sinn, Akzeptanz, Machbarkeit, Konsequenzen für Mensch, Klima und Natur sowie auch über die Kosten für die Entwicklung der Baugebiete will der Senat nicht ernsthaft diskutieren!“  Die Aktivisten sind Bebauungsgegner.

Revolution in der Wohnungspolitik wäre möglich – Das riesige Gelände ist Staatseigentum

So schreibt die Tageszeitung TAZ: „Da aber derzeit fast ausschließlich frei finanzierter Neubau zu entsprechenden Preisen entsteht, wäre es umso wichtiger, dass hier sozialpolitisch ein Zeichen gesetzt wird: Wenn der Senat auf dem Feld den Ausverkauf landeseigener Grundstücke stoppt und die Areale ausschließlich in Erbpacht vergibt. Wenn er nur landeseigene Gesellschaften oder Genossenschaften bauen lässt. Wenn er das Ganze mit einem revolvierenden Fonds finanziert, an den spätere Einnahmen zurückfließen, sodass weitere Gebäude finanziert werden können. Das wäre die dringend benötigte, nachhaltig wirkende Revolution in der Wohnungspolitik.“

Bund Deutscher Architekten bemängelt Unwirtschaftlichkeit und fehlerhaften Nutzungsplan

„Der Berliner „Stadtentwicklungsplan Wohnen“ weist Flächenpotenziale für insgesamt 220.000 Wohnungen auf“, schreibt der „Bund Deutscher Architekten in der Berliner Zeitung. „Hier sollten alternative Standorte zu finden sein, die für eine zeitnahe Bebauung geeignet, infrastrukturell besser ausgestattet und erschlossen sind, (…) und somit fachlich fundierter zur Lösung des aktuellen Wohnungsproblems beitragen. Die Situation am Tempelhofer Feld jedenfalls ist dafür nicht reif.“ – Wen Dula/ SKK

Hilfe zur Abstimmung und Informationen und Meinungen zum Thema finden Sie hier:

Die Bebauungsgegner 100% Tempelhof

Bebauungsgegner auf facebook

Tempelhofer Randbebauung PR-Seite – Tempelhofer Freiheit – Freiraum für die Stadt von morgen

Presse

Berliner Zeitung – Hilfe für den Volksentscheid -Welche Fragen stehen zur Abstimmung – Die wichtigsten Fakten zum Volksentscheid

Berliner Zeitung – Harsche Kritik von „Bund Deutscher Architekten“ am Bebauungsplan 

die TAZ – Soll das Tempelhofer Feld frei bleiben? Pro: Die Freifläche ist ein Juwel

SPD vor Ort im Soldiner Kiez

 

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