Tödliche Gefahr Osloer Straße

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Nur zweieinhalb Stunden bevor auf der Invalidenstraße vier Menschen durch einen schrecklichen Unfall sterben mussten, hätte es im Soldiner Kiez beinahe ein junges Paar mit ihrem Kleinkind getroffen.

Gegen 16.30 Uhr bog eine motorisierte  Hochzeitsgesellschaft aus Richtung Badstraße kommend links in die Osloer Straße ab. Mehrere Augenzeuge sahen, dass ein dazugehöriger PS-starker Daimler auf der Kreuzung stand und sich plötzlich mit hoher Geschwindigkeit zum Abbiegen in Bewegung setzte. Ein Passant hörte auffallend  laute Fahrgeräusche und dann einen heftigen Knall. Der junge Fahrzeugführer verlor offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug und durchbrach das Absperrgitter der Mittelinsel. Genau an der Einschlagstelle verzehrte eine junge Familie gerade vom Imbiss gekauftes Essen. Die Mutter mit ihrem Neugeborenen auf dem Arm reagierte geistesgegenwärtig und kippte zur Seite weg, als sich ein Holzgestell von oben und Teile der Metallbrüstung unter dem Tisch in ihre Richtung bewegten. Dem Vater flog ein abgesplittertes Autoteil an den Kopf. Rettungssanitäter stellten später eine zum Glück nur leichte Verletzung fest.

„Ich musste den Vater zur Ruhe bringen, er attackierte den jungen Fahrer“, berichtete der Imbissverkäufer, der zu Hilfe eilte. „Dieses Auto hat 320 PS“, sagte ein Passant. „Das geht ab wie eine Rakete.“

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Hier hatte das junge Paar gerade gegessen

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Die Osloer Straße war eine Zeitlang gesperrt

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