Vom Eiscafé zum Biergarten

Klein, bunt und Öko war die Speisekammer schon immer. Jetzt wird das Angebot im Laden an der Stephanuskirche noch bunter. Seit Vorgestern hält Betriebschef Mario die Eistüte in der einen und die Bierflasche der Braumanufaktur Templin in der anderen Hand. „Vorher waren wir nur Eiscafe mit Biobrot, jetzt gibt es bei uns auch echte Biergartenatmosphäre“, sagt er. Das Wort „nur“ klingt dabei eher bescheiden, spiegelt es nicht annähernd den Aufwand wider, Eis – Kreationen die besonders intensiv nach Frucht schmecken sollen in Eigenregie zu entwickeln. Eben ohne künstliche Verstärker.

Neu angepasst sind jetzt auch die Öffnungszeiten. Im Sommer, solange es noch warm ist, werden die Gäste jeden Tag bis 22.00 Uhr bedient. Dann sind vier Cocktails, drei Weine in allen Farben und unterschiedliche Bio-Biere im Angebot. Die kommen ganz zünftig in Halbliter-Flaschen mit Schnappverschluss daher und schmecken nach lebendiger Hefe.

Getrunken werden darf erst ab 18.00 Uhr, damit sich Kinder-Kundschaft und Bio-Bierler möglichst nicht vermischen. Also dann, wenn um 18.00 Uhr die Glocken des Kirchturms laut in den Soldiner Kiez hineinläuten, wird der Pawlowsche Reflex den Speichelfluss in Gang setzen, der die Liehaber *Innen des guten Tropfens zur Kirche treibt.

Hier wird es gebraut, das Templiner Bio-Bier

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