Vorsichtshalber nicht aufgemacht

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Uns erreichte die Bitte einer Mieterin eines Mehrfamilienhauses in der Wollankstraße einen Zwischenfall vor ihrer Wohnungstür zu veröffentlichen. Nach ihren Angaben hatten gestern Nachmittag zwei Männer zwischen 20 und 30 Jahre alt versucht, in ihre Wohnung zu gelangen.

Als es an der Tür klingelte schaute die Mieterin wie gewohnt durch den Türspion und befragte die ihr nicht bekannten Personen vorsichtshalber durch die geschlossene Tür. Ein ca. 1,70m großer Mann antwortete in „zurückhaltenden, eher schüchtern, hilfebedürftigen leisen Ton.“ Da sie die Inhalte nicht verstand fragte sie mehrmals nach. Bruchstückhaft verstand sie etwas von einem verlorenen Schlüssel, der Suche nach einem verlorenen Handy und die Bitte ihre Wohnung betreten zu dürfen. Lauter wollte die Person nicht sprechen und forderte stattdessen mehrmals die Öffnung der Tür. Beide Personen lehnten an der Hauswand und waren für sie nur durch den weiten Blickwinkel des Türspions zu erkennen. Als sie dem Drängen des Wortführers nicht nachgeben wollte, entfernten sich die beiden. Die Mieterin registrierte noch, dass die größere Person einen schwarzen  Gegenstand, ca. anderhalbfache Smartphonegröße  in den Händen hielt.

Die wortführende Person war hell gekleidet, trug einen leichten Bart und hatte ein auffallend spitzes Gesicht.
Die zweit Person ca. 1,80m groß trug ein dunkles kurzärmliges T-Shirt und Jeans.

veröffentlicht: 2. Aug. 19

Um Hilfe an einer Wohnungstür zu bitten ist kein Verbrechen. Trotzdem ist es dringend geboten seinem Bauchgefühl zu folgen und sich in vergleichbaren Situationen vorsichtig zu verhalten.  Fühlen sie sich bedroht, verständigen Sie umgehend den Notruf der Polizei unter 110. Möchten Sie auch andere Menschen warnen, nutzen Sie die Möglichkeiten von sozialen Medien.

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