Was machen mit liegengebliebenen Handarbeiten

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Es ist nicht unbedingt ein klassischer „Handarbeitskreis“, zu dem Dagmar Rehse und ich hier einladen, Ausgangspunkt ist Freude an Textilien – rein praktisch oder kreativ. Wir haben uns bei dem letzten Treffen gefreut, dass jemand kam um zu lernen, die selbstgestrickten Socken seiner Großmutter zu stopfen. Ich selber nehme seit Januar an einer künstlerischen textilen Weiterbildung teil. Wir beobachten vielseitig, dass Textilien in unserer Gesellschaft Konsumprodukte geworden sind. Deutschland ist tatsächlich Weltmeister in Sachen Klamottenverbrauch, jede*r kauft im Durchschnitt zwischen 40 und 70 Kleidungsstücken pro Jahr. Wieviel Kleidung kann man in einem Jahr eigentlich auftragen und wo soll der entstehende Textilberg am Ende denn wohl hin?
Soweit die wirklich vielfältigen Themen – praktisches Tun, Erfahrungsaustausch zu Materialien, Techniken und Gestaltung sowie der gesellschaftliche Kontext – die uns bei „Liegengebliebene Handarbeiten“ beschäftigen.
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