Wie geht`s nach Corona-Öffnungen?

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Marina vom Soldiner Eck kann nicht klagen. Alle Kunden sind zurück. „Und weiter geht`s“, sagt sie. „Fast so, als ob es Corona nicht gegeben hätte.“

Wie geht`s nach der Corona-Öffnung hatten wir 10 Gewerbetreibende im Soldiner Kiez gefragt. Die gute Nachricht: Es sind noch alle da. Einige hatten Überbrückungsgeld vom Staat erhalten. Positiv überraschend die einhellige Antwort: Das Geld kam zügig nach der Beantragung. Die Antworten auf die Frage, ob die Geschäfte mittlerweile wie vor Corona-Zeiten laufen sind genauso bunt wie das geschäftliche Treiben im Soldiner Kiez.  Nadine Futterkiste

„Wir sind noch nicht auf dem Stand vor Corona“, sagt Nadine von der Speisekammer vor der Stefanuskirche. „Unsere Kunden sind meistens Eltern mit Kindern aus Kindergärten und Schulen. Die sind ja teilweise immer noch geschlossen, oder haben einen eingeschränkten Betrieb.

Javier vom El Pepe

Javier von der spanischen Gastwirtschaft  El Pepe in der Prinzenallee ist zufrieden. „Wir haben ein wenig umgebaut und können weitermachen“, sagt er. „In Spanien sieht es gar nicht gut aus. Da sind wir im Vergleich hier sehr gut weggekommen.“

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Die Rechtsanwältin Alica macht weniger Umsatz, denn vor Corona konnten viele Kunden auch ohne Anmeldung im Raum sitzen. „Das geht jetzt nicht mehr und ist auch nur noch mit Termin möglich.“

Bäcker Peteck

Erstaunliches weiß die Angestelle beim Bäcker Petek an der Biesentaler Straße zu berichten: „Wir konnten ja durchgehend geöffnet haben, allerdings nur im außer Haus-Verkauf. Jetzt mit Bestuhlung auf Abstand sind die Umsätze sogar besser als vor Corona. .

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Akso verkauft in seinem Import-Export-Geschäft in der Prinzenallee deutlich mehr als vor Corona. „Vielleicht weil jetzt viele Menschen für die Urlaubsreise etwas brauchen“, vermutet er. „So richtig  erklären kann ich es aber nicht.“

Friseur Nour Prinzenallee

Beim BarberShop Nour läuft es noch nicht so gut wie vor Corona. „Wir liegen so etwas im Mittelfeld“, sagt er und “ Ach es wird schon werden.“

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Für Idnan vom Madni in der Prinzenallee gibt es keine spürbaren Unterschiede. Das Geschäft war auch schon vor Corona auf Auslieferungen spezialisiert und konnte in Corona-Zeiten weiter machen. „Jetzt ist die Anzahl der Kunden auf den Sitzplätzen eher vom Wetter abhängig.“

Schneider Terzi Hüseyin

Der Schneider Terzin Hüseyin in der Prinzenallee sist noch nicht ausgebucht. „Ich habe vorwiegend ältere Personen als Kunden und die sind noch etwas ängstlich“, berichtet er und verschenkt an jeden Kunden eine selbst genähte Schutzmaske als Werbegeschenk.

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„Im Augenblick läuft es nicht, aber wir hoffen auf bessere Zeiten“, sagt Khaned. Die Familie hatte die Zeit in der Corona-Pause genutzt und die gesamte Fensterfront incl. der Eingangstür erneuert.

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